Sonntag, 28. Oktober 2012

Berliner Kolloquium für Internet und Gesellschaft, 25. - 26. Oktober 2012

Workshop 1: Partizipation 


Das Berliner Kolloquium für Internet und Gesellschaft fand vom 25. bis 26. Oktober 2012 statt und ist die Auftaktveranstaltung des Doktorandenpro-gramms des Alexander von Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft. Die Organisation fand in Zusammenarbeit mit Newthinking statt.

Ziel des Berliner Kolloquiums für Internet und Gesellschaft ist es, Nachwuchs-wissenschaftlerInnen zu den Schwerpunktthemen Patterns of Participation, Global Rules and Regulation, Transformation of the Public Sphere, Open Science, Netzwerk-Architektur und politische Kommunikation zusammen zu bringen. Dabei möchten wir nicht nur die ForscherInnen darin unterstützen, ihre eigenen Forschungsprojekte im Dialog weiterzuentwickeln, sondern auch eine engere Vernetzung zwischen dieser kleinen, doch stark wachsenden Forschungsgemeinschaft fördern. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Promovierende und PostDocs, die sich mit dem Themenfeld Internet und Gesellschaft befassen.


Sonntag, 9. September 2012

Semantic Web

Die Internetzukunft beginnt jetzt


Das Semantic Web, oftmals auch als Web 3.0 bezeichnet, ist Vision und Konzept  zugleich für die nächste Generation des Internets. Die Semantik bzw. Bedeutungslehre ist eine Wissenschaft, die sich mit dem Sinn  und der Bedeutung von Zeichen und Sprache befasst. Auch das Internet soll intelligenter werden, indem es in die Lage versetzt wird, kognitive Entscheidungsfähigkeiten des Menschen zu simulieren. Die grundlegende Idee des Semantic Webs besteht darin, Internetinhalte  mit semantischen Metadaten und Ontologien anzureichern, um neben Menschen auch Computer in die Lage zu versetzen, die Bedeutung von Daten zu verstehen und Beziehungen zwischen Daten zu ermitteln. Diese technischen Voraussetzungen würden die Internetlandschaft revolutionieren.

Montag, 20. August 2012

HERO-Mitarbeiter im Unternehmen

Das HERO-Konzept und der IDEA-Prozess


von Lydia Herper und Nicole Lange, MBU Hochschule Anhalt

Die heutige Herausforderung der Unternehmen besteht nicht mehr einzig in der Gestaltung der Kommunikationsinstrumente des Web 2.0, sondern vielmehr darin, sich mediengerecht zu verhalten und effektiv auf die Bedürfnisse der Kunden zu reagieren. Denn Kunden melden sich zu Wort: lautstark, unmissverständlich und teilweise unkontrollierbar. 

Montag, 13. August 2012

Intention Economy

Die neue Absichtsökonomie


As for the future, your task is not to foresee, but to enable it. (Antoine de Saint-Exupéry)

Intention Economy ist ein ökonomischer Ansatz, bei dem Märkte bzw. Unternehmen den Konsumenten als ein knappes Gut betrachten. Doc Searls beschreibt in seinen Buch "The Intention Economy", wie Märkte nicht mehr durch wenige, große Unternehmen kontrolliert werden, indem von diesen Unternehmen Informationen über den Konsumenten gesammelt und ausgewertet werden. Vielmehr bestimmen die Konsumenten selbst, sowohl als Individuum, als auch im Kollektiv, wie sie ihre persönlichen Daten nutzen um mit Anbietern zu interagieren.

Montag, 30. Juli 2012

Der POST-Planungsprozess

Soziale Medien im Unternehmen nutzen


Mit der fortschreitenden Entwicklung der sozialen Technologien stehen Unternehmen vor neuen Herausforderungen. Die neue Interaktion ermöglicht es erstmals auch Konsumenten, persönliche Ansichten und Einstellungen über Unternehmen zu verbreiten. Daraus resultiert eine Notwendigkeit für Organisationen, ebenfalls an den digitalen Gesprächen teilzunehmen. Charlene Li und  Josh Bernoff liefern in ihrem Buch Groundswell mit dem POST-Planungsprozess einen systematischen Rahmen für eine Social Media-Strategie. Das Akronym POST beschreibt die vier Planungsschritte people, objectives, strategy und technology.