Sonntag, 24. November 2013

Paid Content – Alles umsonst oder Qualität hat ihren Preis?

von Petra Wengler, Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Halle

Im Wandel der Zeit

Das waren noch Zeiten, als der einzige Weg, um an aktuelle Informationen zu gelangen, der Weg zum Briefkasten war. Heute sind die Informationen allgegenwärtig. Jedoch mit einem genauen Blick auf die Vielfalt der Angebote im Netz, stellt man schnell fest, dass Inhalte vieler Internetseiten aus anderen Links kopiert sind. Das Internet versorgt uns über Netzmedien, Foren, Blogs etc. – hinzu kommt, dass die passenden Geräte (Smartphones/Tablets) den Zugriff immer und überall ermöglichen. Doch während wir bereit sind, für das neueste Gerät Unsummen zu investieren, wird beim Inhalt erwartet, dass dieser frei verfügbar sein soll. Während niemand auf die Idee kommt, dass die Tageszeitung kostenfrei ist, hat sich über Jahre in den Köpfen festgesetzt, journalistische Inhalte im Netz seien einfach so ohne weiteres abrufbar - schließlich sind wir in eine Welt der „Umsonst- Mentalität“ hineingewachsen.

Sonntag, 10. November 2013

PayPals Einfluss auf den Online-Bezahlmarkt und alternative Technologien


von Katja Schaffrath, Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Halle

Frei übersetzt bedeutet PayPal Bezahlfreund - aber ist dieses Unternehmen wirklich ein Freund? PayPal ist eine Tochtergesellschaft des US-Unternehmens ebay mit Hauptsitz in San José. Bereits seit 2004 existiert die deutschsprachige Plattform.

Montag, 7. Oktober 2013

Die Kehrseite von Innovationsplattformen

Innovationsplattformen wie jovoto or atizo gelten für Unternehmen als Quelle der Inspiration für neue Ideen, Produkte oder Dienstleistungen. Ihre Namen klingen vielseitig: So zum Beispiel Innovations-Community, Open-Innovation-Plattform oder auch ganz einfach: Ideenwettbewerb. Diese Liste ließe sich sogar noch weiterspinnen (vgl. West  & Lakhani 2008). Jede Community hat laut West & Lakhani ihre Besonderheiten. Im Kern geht es jedoch um die Öffnung des Innovationsprozesses und die Erschließung der Kreativität und des Wissens der User. Laut einer aktuellen Studie (vgl. Chesbrough & Brunswicker 2013) bei der 125 Führungskräfte der größten Unternehmen in Europa und den USA befragt wurden, spielen Innovationsprozesse auf intermediären Online Communities eine eher untergeordnete Rolle. Es scheint, dass eine gewisse Diskrepanz zwischen dem zugeschrieben Potenzial jener Innovationsplattformen in der wissenschaftlichen Literatur und der Realität existiert.

Dienstag, 21. Mai 2013

Crowdsourcing

Die Erläuterung des Begriffes Crowdsourcing in einem kurzen YouTube-Video. Die Inhalte stammen aus einem Studienprojekt an der Hochschule Anhalt (Hannah Dittmeier, Tina Rose und Stefan Stumpp, 2011).

Montag, 13. Mai 2013

Data sharing: Warum es sinnvoll ist, weshalb es trotzdem keiner tut und wozu es führen könnte


von Benedikt Fecher, Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft

Laut einer Studie von Tenopir et al. (2011) bezeichnen 67 Prozent der befragten Wissenschaftler den fehlenden Zugang zu Forschungsdaten als ein Haupthemmnis für wissenschaftlichen Fortschritt. In der gleichen Studie geben nur 36 Prozent der befragten Wissenschaftler an, dass sie ihre Forschungsdaten anderen Forschern zur Verfügung stellen. Man könnte die beiden Zahlen milchmädchenartig zusammenfassen: Obwohl die meisten Forscher die Bedeutung von Data sharing erkennen, teilen nur wenige ihre Daten.

Donnerstag, 25. April 2013

Balanced Scorecard für die unternehmerische Erfolgsmessung in den sozialen Medien


Die sozialen Medien bieten Unternehmen eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten. Sie kommen beispielsweise im Management, bei Werbe- & PR-Maßnahmen, in der Produktentwicklung, im Service & Vertrieb oder für die Personalrekrutierung zum Einsatz. Unternehmen fällt es bisher jedoch nicht leicht, die Erfolge ihrer Maßnahmen in den sozialen Medien zu messen. Die Analyse der Fanzahlen oder Follower reicht nicht aus, da kein Zusammenhang zu kritischen Erfolgskennzahlen des Unternehmens besteht. Eine recht simpel erscheinende Lösung liefert Fiege in seinem aktuellen Buch. Sie übertragen die Methode der Balanced Scorecard auf das Internet.

Montag, 4. März 2013

Sprungbrett Internet: Open Innovation für kleine und mittelständische Unternehmen


Ein offener Innovationsprozess erfordert laut Europäischer Kommission neuartige Richtlinien und Denkweisen. Erforderlich sind u.a. ein unkomplizierter Zugang zu Kapital, ein wirksamer Schutz von Marken- bzw. Eigentumsrechten und die Förderung von Netzwerken und Kooperationen (detailliertere Informationen an dieser Stelle). Dieser soll Artikel beleuchten, welche Lösungen das Internet bei der Betrachtung dieser Anforderungen bieten kann, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Das Internet dient nicht nur als Kommunikationsmittel und Instrument im Innovationsprozess, es erlaubt zudem unterschiedliche Interaktionsmöglichkeiten und Integrationsgrade für beteiligte Akteure. 

Mittwoch, 23. Januar 2013

Augmented Reality als neues Marketinginstrument

von Paul Huß, Master WR Hochschule Anhalt

Gegenwärtige Marketingstrategen werden in ihrem Handeln durch zunehmend gesättigte Märkte, eine voranschreitende Internationalisierung, Substitutionsprodukte und limitierte Marketingbudgets beeinflusst. Die immer komplexer ausfallende Bedürfnisstruktur der Nachfrager, in Verbindung mit der abnehmenden Produkt- und Markentreue und die daraus resultierenden verkürzten Produktlebenszyklen zwingen die Marketinginitiatoren zu innovativen Werbemaßnahmen. Bisherige Strategien zum Marketing-Mix entsprechen nicht mehr den Anforderungen junger und mittlerer Zielgruppen, sowie den Möglichkeiten die sich aus dem technologischen Fortschritt ergeben.

Freitag, 11. Januar 2013

Wie kann Open Journalism funktionieren?


Benedikt Fecher und Stefan Stumpp

Angesichts der Printkrise lohnt es sich vielleicht das Produktionsschema von Information zu überdenken, die Zeitung in Transition und die Informationsproduktion als Prozess zu betrachten. Stichwort Open Journalism. Wir denken dabei an Open Innovation und Crowdsourcing - also im weitesten Sinne an die Öffnung der Verlagsgrenzen für die strategische Nutzung von externem Input. Die Leitfragen für diesen Entry lauten daher: Wo und wie kann man die journalistische Wertschöpfungskette für Externe öffnen? Wie könnte eine Zeitung von einer Öffnung profitieren? Und führt das auch automatisch zu einem besseren Produkt? Wir haben uns hierzu ein paar Gedanken gemacht und entlang der ‘journalistischen Wertschöpfungskette’ Beispiele gesammelt, die bereits mit der Einbeziehung Dritter arbeiten.